Still OKFür Alleinerziehende

Alleinerziehend absichern — ein ruhiger Plan, falls dir etwas passiert

Als Alleinerziehende:r trägst du eine Frage leise mit dir herum: Wenn mir etwas passiert — wie schnell würde es jemand merken und zu meinem Kind kommen? Genau das beantwortet eine Sicherheits-App mit Check-in. Bei Still OK gibst du in deinem eigenen Rhythmus ein Lebenszeichen; bleibt es einmal aus, wird eine Vertrauensperson, die du selbst gewählt hast, automatisch per WhatsApp, SMS und E-Mail benachrichtigt — mit deinem Standort. So kommt jemand zu deinem Kind, statt dass es tagelang niemand merkt. Allein in Deutschland gibt es 2,9 Millionen Alleinerziehende, rund ein Viertel aller Familien mit Kindern (Destatis, Mikrozensus 2024). Vorzusorgen ist keine Angst. Es ist eine Sorge weniger. Kein Tracking, keine dauerhafte Überwachung, DSGVO-konform und werbefrei.

So funktioniert dein Sicherheitsnetz

Du legst ein Check-in-Intervall fest — zum Beispiel einmal am Abend. Bevor die Frist abläuft, erinnert dich die App, „Alles OK“ zu tippen. Tust du es nicht, wird die Vertrauensperson, die du gewählt hast, automatisch benachrichtigt — mit deinem letzten Standort, damit sie nach dir sehen und für dein Kind da sein kann. Dazwischen passiert nichts: Du meldest dich aktiv zurück, du wirst nie beobachtet und nie getrackt. Still OK ist ein Sicherheitsnetz, kein Ersatz für den Rettungsdienst — bei akuter Gefahr wähle immer zuerst den Notruf.

In 60 Sekunden eingerichtet

  1. Eine Person, der du voll vertraust und die für dein Kind einspringen würde — Großeltern, deine beste Freundin — als Notfallkontakt hinzufügen und ihr eine Test-Benachrichtigung schicken, damit sie weiß, was sie bedeutet.
  2. Ein Check-in-Intervall wählen, das zu deinem Tag passt, und GPS-Standort aktivieren, damit ein Alarm deine letzte Position mitschickt.
  3. Fertig. Jeden Tag mit einem Tipp einchecken. Meldest du dich nicht, wird deine Vertrauensperson per WhatsApp, SMS und E-Mail alarmiert — mit deinem Standort.

Worauf es ankommt, wenn du allein erziehst

Ein ganz normaler Abend unter der Woche

Mara, 38, erzieht ihren sechsjährigen Sohn Til allein in Leipzig. An den meisten Abenden, wenn Til schläft, tippt sie „Alles OK“ — das dauert eine Sekunde. Ihre Vertrauensperson ist ihre Mutter, Tils Großmutter, die zehn Minuten entfernt wohnt und einen Schlüssel hat. In einer Nacht bricht Mara mit einem plötzlichen Kreislaufproblem in der Küche zusammen und kommt nicht an ihr Telefon. Ihr Check-in am Abend bleibt aus. Die App erinnert sie zweimal; als immer noch kein Tipp kommt, bekommt ihre Mutter eine Nachricht per WhatsApp und E-Mail, mit Maras Standort. Sie steht innerhalb einer Stunde vor der Tür — für Mara und für Til.

Es geht nicht darum, mit dem Schlimmsten zu rechnen. Es geht darum, zu wissen: Käme es je dazu, würde jemand schnell zu deinem Kind kommen.

Was eine Check-in App leistet — und was zum Notar gehört

Es hilft, zwei Dinge auseinanderzuhalten. Still OK kümmert sich um den unmittelbaren Moment: dass schnell jemand alarmiert wird und zu deinem Kind kommt, wenn du plötzlich nicht kannst. Es regelt nicht das Sorgerecht oder eine rechtliche Vormundschaft. Wer langfristig für dein Kind sorgen soll, falls dir etwas passiert, ist eine rechtliche Entscheidung — in Deutschland kannst du sie vorab festlegen (zum Beispiel mit einer Sorgerechtsverfügung). Das ist eine Frage für einen Notar oder eine Fachanwältin für Familienrecht, nicht für eine App. Sieh beides als Ergänzung: Die Verfügung beantwortet „wer auf lange Sicht“; Still OK hilft, dass genau diese Person — oder jemand, dem du vertraust — in den ersten Stunden erreicht wird. Diese Seite ist keine Rechtsberatung.

Häufige Fragen

Was passiert mit meinem Kind, wenn mir etwas passiert?

Im unmittelbaren Moment kommt es darauf an, dass es schnell jemand erfährt. Mit Still OK wird, wenn du einen Check-in verpasst, die von dir gewählte Vertrauensperson automatisch alarmiert — so kann sie innerhalb von Stunden zu deinem Kind kommen, statt dass es lange niemand merkt. Wer dein Kind langfristig betreut, ist eine eigene, rechtliche Frage, die du am besten beim Notar regelst (siehe oben). Die App ersetzt das nicht, aber sie verschafft dir die Zeit, auf die es zuerst ankommt.

Regelt Still OK das Sorgerecht oder eine Vormundschaft?

Nein, und das gehört ehrlich gesagt. Still OK ist ein Sicherheitsnetz, das schnell eine Vertrauensperson alarmiert; rechtlich hat es mit dem Sorgerecht nichts zu tun. Um festzulegen, wer langfristig für dein Kind sorgen soll, informiere dich über eine Sorgerechtsverfügung bei einem Notar oder einer Fachanwältin für Familienrecht. App und Rechtsdokument erfüllen unterschiedliche Aufgaben und ergänzen sich gut.

Wen sollte ich als Notfallkontakt wählen?

Jemanden, der wirklich für dein Kind einspringen würde und meist erreichbar ist — Großeltern, ein Geschwister, deine beste Freundin, eine vertraute Nachbarin. Sprich vorher mit ihr, damit sie weiß, was ein Alarm bedeutet und was du dir wünschst. Mit Premium kannst du mehrere Kontakte hinzufügen, sodass mehrere Menschen gleichzeitig benachrichtigt werden.

Kann ich Hinweise zu meinem Kind für den Notfall hinterlegen?

Ja, mit Premium. Das optionale Notfallprofil hat eine Kategorie „Kinder & Angehörige“, in der du festhalten kannst, was im Ernstfall hilft — Name deines Kindes, wo es ist, wer sich kümmern kann, alles, was eine helfende Person wissen sollte. Diese Hinweise werden in den Alarm an deinen Kontakt mit aufgenommen. Ob du sie ausfüllst, ist ganz deine Entscheidung.

Werden mein Kind oder meine Kontakte getrackt?

Nein. Niemand wird getrackt. Du meldest dich aktiv zurück, und dein Standort wird nur ein einziges Mal geteilt — nur, wenn ein Check-in ausbleibt und ein Alarm ausgelöst wird. Zwischen den Check-ins wird nichts gesendet und niemand wird beobachtet — weder du noch dein Kind.

Ersetzt das einen Notruf?

Nein. Still OK erkennt keine Notfälle und ruft nicht für dich den Rettungsdienst. Es bemerkt leise, wenn du dich nicht meldest, und sorgt dafür, dass es eine Vertrauensperson erfährt. Bei jeder akuten Gefahr — für dich oder dein Kind — wähle immer zuerst den Notruf.

Sicherheitsnetz einrichten So funktioniert es

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