Still OKFür Angehörige von Senioren

Check-in App für alleinlebende Eltern — Sicherheit ohne Überwachung

Eine Check-in App für alleinlebende Eltern lässt deine Mutter oder deinen Vater mit einem Tipp am Tag „alles OK“ bestätigen — und alarmiert dich von selbst, falls dieser Tipp einmal ausbleibt. Genau so funktioniert Still OK: Dein Elternteil meldet sich zurück, und bleibt der Check-in aus, wirst du automatisch per WhatsApp, SMS und E-Mail benachrichtigt — mit dem Standort, auf Wunsch. 34 % der Menschen ab 65 Jahren in Deutschland leben allein (Destatis, Mikrozensus 2024). Es geht nicht darum, deinen Eltern die Selbstständigkeit zu nehmen — sondern um die leise Gewissheit, dass du es erfährst, wenn etwas nicht stimmt. Kein Tracking, keine dauerhafte Überwachung, DSGVO-konform und werbefrei.

So funktioniert es

Dein Elternteil legt ein Check-in-Intervall fest — meist einmal täglich. Bevor die Frist abläuft, erinnert die App daran, „Alles OK“ zu tippen. Bleibt der Check-in aus, wirst du automatisch benachrichtigt. Dazwischen passiert nichts: Dein Elternteil meldet sich aktiv zurück, wird nie beobachtet und nie getrackt. Still OK ist ein Sicherheitsnetz, kein Ersatz für den Rettungsdienst — bei akuter Gefahr wähle immer zuerst den Notruf.

In 60 Sekunden für deine Eltern eingerichtet

  1. Still OK auf dem Smartphone deines Elternteils installieren und dich selbst (und Geschwister) als Notfallkontakt hinzufügen.
  2. Eine tägliche Check-in-Zeit wählen, die zum Alltag passt — zum Beispiel bis Mittag nach dem Frühstück.
  3. Das Widget auf den Home-Screen legen, damit der Check-in ein Tipp ist — und eine Test-Benachrichtigung senden, damit alle sehen, wie es funktioniert.

Worauf es ankommt, wenn ein Elternteil allein lebt

Eine App statt eines Notrufknopfs

Viele Familien schauen sich zuerst einen klassischen Hausnotruf an — einen Sender oder eine Basisstation mit einer Notrufzentrale rund um die Uhr. Der hat seine Berechtigung: Er erreicht per Knopfdruck eine echte Leitstelle, auch für jemanden ganz ohne Smartphone. Aber er bedeutet Hardware in der Wohnung, eine monatliche Grundgebühr von rund 25–30 €, einen Installationstermin und meist eine Vertragsbindung über 12 bis 24 Monate — und er funktioniert nur innerhalb der Wohnung.

Still OK geht den umgekehrten Weg: Es lebt auf dem Smartphone, das dein Elternteil ohnehin dabeihat — im Garten, im Bus, im Urlaub. Die Gratis-Version ist kostenlos und werbefrei, ohne Vertrag und ohne Basisstation. Es ersetzt keinen Hausnotruf für jemanden, der einen sofortigen Knopf zur Leitstelle braucht. Aber für einen aktiven Senior, der einfach möchte, dass die Familie weiß, dass es ihm gut geht, ist es die leichtere, modernere Lösung.

Ein stiller Donnerstag

Renate, 74, lebt allein in ihrer Wohnung in Dortmund — gärtnert noch, macht ihre Einkäufe selbst. Ihre Tochter Birgit wohnt zwei Stunden entfernt in Kassel, ruft an, wenn sie kann, und macht sich an den Tagen Sorgen, an denen sie sich verpassen. An einem Donnerstag bleibt Renates Mittags-Check-in aus. Die App erinnert sie zweimal; als immer noch kein Tipp kommt, bekommt Birgit eine Nachricht per WhatsApp und E-Mail mit dem letzten Standort ihrer Mutter. Sie ruft eine Nachbarin an, die Renate mit verstauchtem Knöchel am Boden findet. Hilfe kommt nach einer Stunde, nicht nach drei Tagen.

Es geht nicht darum, deine Eltern als hilflos zu behandeln. Es geht um ein Sicherheitsnetz, das da ist, falls ein Tag einmal schiefgeht.

Häufige Fragen

Meine Mutter / mein Vater hat kein Smartphone — geht das?

Nein. Still OK läuft auf dem eigenen Smartphone deines Elternteils — dort findet der Check-in statt. Nutzt dein Elternteil nur ein Festnetztelefon oder ein einfaches Tastenhandy, ist Still OK nicht das richtige Werkzeug; ein klassischer Hausnotruf mit Basisstation passt dann besser. Hat dein Elternteil ein Smartphone und nutzt es, dauert die Einrichtung unter zwei Minuten.

Ist das nicht Überwachung meiner Eltern?

Nein. Dein Elternteil meldet sich aktiv zurück — es wird nie getrackt, kein Standort, keine Kameras, keine Bewegungsanalyse. Ein Alarm wird nur ausgelöst, wenn ein Check-in ausbleibt, und der Standort wird nur in diesem Alarm geteilt. Selbstständigkeit und Würde bleiben erhalten; dein Elternteil entscheidet sich jeden Tag selbst, „mir geht es gut“ zu sagen.

Brauche ich stattdessen einen Hausnotruf, oder reicht eine App?

Das hängt vom Bedarf ab. Ein Hausnotruf (ein Notrufgerät mit Leitstelle rund um die Uhr) passt für jemanden, der einen sofortigen Knopf zur Leitstelle braucht und vielleicht kein Telefon dabeihat — bedeutet aber Hardware, rund 25–30 € im Monat, einen Installationstermin und einen Vertrag, und funktioniert nur zu Hause. Still OK passt für einen aktiven Senior, der ein Smartphone dabeihat und möchte, dass die Familie alarmiert wird, falls ein Check-in ausbleibt: kostenlos im Einstieg, ohne Vertrag, und überall nutzbar. Viele Familien nutzen die App und sparen sich die Hardware.

Muss ich (der Notfallkontakt) die App installieren?

Nein. Du wirst per E-Mail, WhatsApp und SMS erreicht — ganz ohne App. Du brauchst nur ein Telefon. Geschwister können ebenfalls als Kontakte hinzugefügt werden, damit die ganze Familie gleichzeitig benachrichtigt wird.

Was kostet es?

Die Gratis-Version ist kostenlos und werbefrei: E-Mail-Benachrichtigung mit einem Kontakt, täglicher Check-in, Urlaubsmodus und das Widget. Premium (4,99 €/Monat oder 34,99 €/Jahr) ergänzt WhatsApp- & SMS-Alarm, GPS-Standort, einen SOS-Button, flexible Intervalle und unbegrenzte Kontakte — sinnvoll, wenn mehrere Angehörige benachrichtigt werden sollen oder dein Elternteil dort lebt, wo das Internet lückenhaft ist.

Erkennt Still OK Stürze oder ruft es einen Krankenwagen?

Nein. Still OK erkennt keine Stürze und ruft nicht für dich den Rettungsdienst. Es bemerkt leise, wenn dein Elternteil sich nicht meldet, und sorgt dafür, dass du es erfährst und handeln kannst. Bei akuter Gefahr wähle immer zuerst den Notruf.

Für deine Eltern einrichten So funktioniert es

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