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Notfallprofil: Ein digitaler Notfallpass, der deine Kontakte erreicht

Ein digitales Notfallprofil ist eine strukturierte Sammlung der Angaben, die im Ernstfall schnelles Handeln ermöglichen — deine Blutgruppe, Medikamente, Allergien, wen man anrufen soll, wer sich um deine Kinder oder Haustiere kümmert und wie man in deine Wohnung kommt. Bei Still OK ist das Notfallprofil mehr als eine Karte auf dem Handy: Verpasst du einen Check-in, werden diese Angaben automatisch in die Benachrichtigung an deine Vertrauenspersonen eingefügt. So müssen die Menschen, die dir helfen wollen, nicht raten. Das Notfallprofil ist ein Premium-Feature, deine Daten liegen auf EU-Servern, und sie werden nur im Alarmfall geteilt — nie dauerhaft, nie öffentlich.

Was ein digitales Notfallprofil ist

Im Notfall weiß die erste Person, die zu dir kommt, oft am wenigsten über das, was am meisten zählt. Welche Medikamente nimmst du? Bist du gegen etwas allergisch? Wo ist der Zweitschlüssel? Ist gerade ein Kind, ein pflegebedürftiger Elternteil oder ein Haustier in der Wohnung, das versorgt werden muss? Ein Notfallprofil beantwortet diese Fragen, bevor jemand sie stellen muss.

Die Idee kennen die meisten: Der Notfallpass auf dem Sperrbildschirm eines Smartphones ist eine einfache Variante davon. Aber diese Angaben helfen nur, wenn jemand dein Handy in der Hand hält und weiß, dass er nachsehen muss. Eine Check-in-App macht aus derselben Idee etwas Aktives — die Angaben gehen mit der Benachrichtigung an die Menschen, denen du vertraust, auch wenn dein Handy außer Reichweite ist.

Wie das Notfallprofil bei Still OK funktioniert

Still OK beobachtet dich nicht und teilt im Hintergrund nichts. Du füllst dein Notfallprofil einmal aus, und es liegt einfach da — verschlüsselt auf EU-Servern — bis es gebraucht wird. Solange du dich innerhalb deines Intervalls zurückmeldest, sieht es niemand. Nichts ist je öffentlich.

Das Profil ist in sechs Kategorien gegliedert: Medizin, Kinder & Angehörige, Haustiere, Zugang, Wichtige Kontakte und Sonstiges, dazu ein eigenes Feld für die Blutgruppe. Du entscheidest, was du ausfüllst und was du leer lässt. Verpasst du einen Check-in, werden die relevanten Angaben formatiert in die Alarm-E-Mail eingefügt, die deine Kontakte erhalten — direkt nach deiner persönlichen Nachricht, vor deinem Standort.

Das ist der ganze Unterschied. Das Notfallprofil ist kein Profil, das jemand durchstöbern kann. Es sind Informationen, die privat bleiben, bis das Ausbleiben deines Lebenszeichens den Alarm auslöst — dann erreichen sie genau die Menschen, die du gewählt hast, genau dann, wenn sie nützlich sind.

Was ins Notfallprofil gehört

Kategorie Beispiel Warum es im Notfall wichtig ist
Medizin Blutgruppe, Medikamente, Allergien, Vorerkrankungen Ersthelfer können dich sicher versorgen, ohne zu raten
Kinder & Angehörige Wer dein Kind oder einen pflegebedürftigen Elternteil betreut Stellt sicher, dass niemand zu Hause unversorgt bleibt
Haustiere Tier in der Wohnung, Fütterung, Tierarzt-Kontakt Ein eingeschlossenes Tier wird gefüttert und versorgt
Zugang Wo der Zweitschlüssel liegt, Alarmcode, Stockwerk Jemand kann tatsächlich rein, ohne die Tür aufzubrechen
Wichtige Kontakte Dein Arzt, eine Nachbarin, ein Angehöriger Die richtigen Menschen werden schnell erreicht
Sonstiges Alles Weitere, das hilft — Hinweise, Anweisungen Kontext, den nur du kennst, ist vorab festgehalten

Du musst nicht alles ausfüllen. Schon ein oder zwei Angaben — eine schwere Allergie, wo der Zweitschlüssel liegt — machen aus einem stressigen Ratespiel einen klaren nächsten Schritt für die Menschen, die dir helfen.

Worum es wirklich geht

Miriam, 38, lebt allein in Hamburg mit einer Katze. Sie hat eine schwere Erdnussallergie. An einem Abend bekommt sie nach dem Essen eine starke Reaktion und erreicht ihr Handy nicht mehr rechtzeitig. Ihr Check-in ist bis 20 Uhr fällig und verstreicht ohne einen Tipp. Still OK alarmiert ihre beste Freundin — und die Benachrichtigung sagt nicht nur „Miriam hat sich nicht zurückgemeldet“. Sie enthält ihr Notfallprofil: die Erdnussallergie, dass ihr Adrenalin-Pen in der Küchenschublade liegt, dass der Zweitschlüssel bei der Nachbarin ist und dass ihre Katze gefüttert werden muss. Ihre Freundin kommt an und weiß genau, was zu tun ist, statt ratlos vor einer verschlossenen Tür zu stehen.

Es geht nicht darum, beobachtet zu werden. Es geht darum, ein Sicherheitsnetz zu haben — und dafür zu sorgen, dass die Person, die zur Hilfe kommt, mit den Antworten ankommt, nicht mit den Fragen.

Notfallprofil in 2 Minuten anlegen

  1. Öffne Still OK, geh zum Sicherheit-Tab und öffne das Notfallprofil.
  2. Fülle die Kategorien aus, die auf dich zutreffen — medizinische Angaben, Blutgruppe, Zugang, Haustiere, wichtige Kontakte. Den Rest lässt du leer.
  3. Das war's. Dein Profil wird auf EU-Servern gespeichert und automatisch in die Benachrichtigung eingefügt, falls du je einen Check-in verpasst.

Häufige Fragen

Wer sieht mein Notfallprofil?

Niemand, bis es gebraucht wird. Dein Notfallprofil ist privat und wird nie öffentlich gezeigt oder im Hintergrund geteilt. Es wird nur an deine Vertrauenspersonen gesendet, wenn ein Alarm ausgelöst wird — also wenn du einen Check-in verpasst. Es gibt keine Profilseite, die jemand aufrufen kann, und Still OK liest oder nutzt die Daten für nichts anderes.

Ist das dasselbe wie der Notfallpass auf meinem iPhone?

Verwandt, aber es funktioniert anders. Der Notfallpass auf dem Handy liegt auf dem Gerät und hilft nur, wenn jemand dein entsperrtes Handy in der Hand hält und weiß, dass er nachsehen muss. Das Notfallprofil von Still OK ist aktiv: Verpasst du einen Check-in, werden deine Angaben an die Menschen gesendet, die du gewählt hast — wo auch immer sie gerade sind. So hilft es auch, wenn dein Handy in einem anderen Raum liegt oder der Akku leer ist.

Was soll ich ins Notfallprofil schreiben?

Alles, was jemandem hilft, für dich schnell zu handeln. Typische Angaben sind Blutgruppe, Medikamente, Allergien und Vorerkrankungen (Medizin); wer sich um deine Kinder oder einen pflegebedürftigen Elternteil kümmert (Kinder & Angehörige); ein Haustier, das gefüttert werden muss (Haustiere); wo der Zweitschlüssel liegt und ein eventueller Alarmcode (Zugang); und dein Arzt oder eine Nachbarin (Wichtige Kontakte). Du entscheidest, was du speicherst und was du weglässt.

Sind meine medizinischen Daten sicher?

Dein Notfallprofil wird auf Servern in der Europäischen Union gespeichert und nach DSGVO verarbeitet. Es wird nur im Alarmfall geteilt und nur mit den Kontakten, die du gewählt hast — nie dauerhaft, nie mit Werbetreibenden, nie öffentlich. Still OK ist komplett werbefrei und verfolgt dich nicht. Du kannst dein Profil jederzeit bearbeiten oder löschen.

Was kostet das Notfallprofil?

Das Notfallprofil ist Teil von Still OK Premium (4,99 €/Monat oder 34,99 €/Jahr). Die Gratis-Version sendet bei verpasstem Check-in eine E-Mail an einen Kontakt; Premium ergänzt das Notfallprofil, unbegrenzte Kontakte, WhatsApp- und SMS-Alarme, GPS-Standort und flexible Intervalle.

Ersetzt das Notfallprofil den Anruf bei 112?

Nein. Das Notfallprofil hilft den Menschen, denen du vertraust, schneller zu handeln — es kontaktiert keine professionelle Notrufzentrale. In einer akuten, lebensbedrohlichen Situation rufe immer zuerst den Notruf an. Still OK ist das Sicherheitsnetz für die Situationen, in denen du nicht selbst anrufen kannst, und das Notfallprofil sorgt dafür, dass die Menschen, die dann zur Hilfe kommen, informiert ankommen.

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