Still OK„Bist du tot?“-App

Die „Bist du tot?“-App: Was sie war und was daraus wurde

Die „Bist du tot?“-App – ursprünglich „Si Le Me?“, später als Demumu bekannt – ging Anfang 2026 viral: eine kleine App, die einen Kontakt per E-Mail benachrichtigte, wenn du eine Weile keinen Knopf gedrückt hast. Kurzzeitig stand sie an der Spitze der Bezahl-Charts in China, die BBC und deutschsprachige Presse berichteten. Entscheidend für alle, die heute danach suchen: Die Original-App ist weltweit aus dem App Store verschwunden, und Klon-Apps unbekannter Herkunft besetzen jetzt ihren Namen. Wenn du eine Lebenszeichen-App suchst, auf die du dich wirklich verlassen kannst, ist Still OK die stabile, werbefreie, DSGVO-konforme Antwort aus Europa – sie alarmiert mehrere Vertrauenspersonen per WhatsApp, SMS und E-Mail, in 45 Sprachen, mit allen Daten in EU-Rechenzentren.

Was war die „Bist du tot?“-App?

Die Idee war bewusst direkt. Du stellst einen Timer. Öffnest du die App nicht und tippst keinen Knopf, bevor er abläuft, nimmt die App an, dass etwas nicht stimmt, und schickt eine E-Mail an eine Person, die du ausgewählt hast. Der Name spricht aus, worum es geht: „Si Le Me?“ heißt auf Chinesisch wörtlich „Bist du tot?“. International wurde sie in Demumu umbenannt. Gebaut war sie für Menschen, die allein leben und die Sorge kennen, dass nach einem Sturz zu Hause Tage vergehen könnten, bis es jemand merkt.

Im Januar 2026 erwischte sie eine Viral-Welle. Sie erreichte Platz eins der bezahlten Apps in China, die BBC berichtete, danach deutschsprachige Medien wie Mindener Tageblatt, FLZ, 20min und winfuture. Plötzlich bekam eine ganze Kategorie, die im Alltag keinen festen Namen hatte – die „Lebenszeichen-App“ –, breite Aufmerksamkeit. Die App selbst war minimal: ein Einmalkauf von rund einem Euro, nur E-Mail, ein einziger Kontakt und kein dokumentierter Datenstandort (sie wurde in China entwickelt).

Was ist daraus geworden?

Die Original-App ist weg. Stand Juni 2026 lässt sich die Demumu-App des ursprünglichen Entwicklers (Moonscape Technologies) im App Store nicht mehr finden – weder in Deutschland, Österreich oder der Schweiz, noch in den USA oder China, wo sie zuerst viral ging. Wir haben das direkt über Apples eigene App-Lookup-Daten in allen großen Stores geprüft: Das Original liefert kein Ergebnis mehr.

Was du stattdessen findest, wenn du heute nach „Demumu“ oder „bist du tot app“ suchst, ist ein Schwarm von Klon-Apps unbekannter Einzelentwickler – verschiedene Apps unter demselben Namen, teils gratis, teils rund einen Euro, keine davon das Original. Das Suchinteresse, das die Presse geweckt hat, ist noch da; die App dahinter nicht mehr.

Ein Wort der Vorsicht zu den Klonen

Eine Lebenszeichen-App ist deinem Privatleben näher als fast jede andere App. Sie kennt deinen Tagesrhythmus – wann du normalerweise aufstehst, wann du dich meldest – und sie hat die Kontaktdaten der Menschen, die dir am nächsten stehen. Genau deshalb zählt die Herkunft. Bei einer App eines unbekannten Entwicklers, die auf einem viralen Namen reitet, weißt du oft nicht, wer sie gebaut hat, wohin deine Daten gehen oder ob es sie nächsten Monat noch gibt. Für ein Werkzeug, dessen einzige Aufgabe es ist, im Notfall da zu sein, reicht „mal sehen“ nicht.

Zwei einfache Fragen helfen dir, jede Lebenszeichen-App einzuordnen: Wer steckt dahinter, und wo werden die Daten gespeichert? Hat keine davon eine klare Antwort, ist es kein Sicherheitsnetz, auf das du dich stützen kannst.

Die virale App vs. Still OK

Die virale „Bist du tot?“-App Still OK
Verfügbarkeit heute Original weg; Klone unbekannter Herkunft App Store + Google Play
Alarmkanäle Nur E-Mail E-Mail, WhatsApp & SMS
Notfallkontakte Einer Mehrere
Datenstandort Nicht dokumentiert (China / unbekannt) EU-Rechenzentren (Frankfurt), DSGVO
Preis War ~1 € einmalig Gratis + Premium (4,99 €/Monat)
Werbefrei Nicht dokumentiert Ja (auch in der Gratis-Version)
Sprachen ~10 Sprachen 45 Sprachen

Stand Juni 2026. Die App-Store-Verfügbarkeit wurde direkt über Apples App-Lookup-Daten geprüft; Preise und Verfügbarkeit können sich ändern.

Worum es wirklich geht

Tobias, 52, lebt allein in Dortmund und arbeitet meist von zu Hause. An einem Wintermorgen rutscht er auf der Kellertreppe aus und kommt weder hoch noch an sein Handy. Er hatte eine Lebenszeichen-App mit täglichem Check-in bis 9 Uhr eingerichtet. Am nächsten Morgen bleibt der Tipp aus. Eine halbe Stunde später bekommen seine Tochter in Essen und ein Nachbar je eine Nachricht per WhatsApp und E-Mail: Tobias hat sich nicht zurückgemeldet, mit seinem letzten bekannten Standort. Seine Tochter ruft an, niemand geht ran, und der Nachbar – der einen Schlüssel hat – schaut nach. Ohne dieses fehlende Lebenszeichen hätte sich niemand gewundert, bis er zwei Tage später nicht zum Sonntagsessen erscheint.

Es geht nicht ums Morbide, und es geht nicht ums Beobachtetwerden. Es geht darum, ein Sicherheitsnetz zu haben – eines, das mehr als ein einzelnes Postfach und mehr als eine einzelne Person erreicht.

In 60 Sekunden ein echtes Sicherheitsnetz einrichten

  1. Lade Still OK und füge eine Vertrauensperson als Notfallkontakt hinzu.
  2. Wähle dein Check-in-Intervall – von zweimal täglich bis einmal im Monat.
  3. Fertig. Wenn du dich nicht meldest, werden deine Kontakte automatisch per WhatsApp, SMS und E-Mail alarmiert.

Häufige Fragen

Was ist aus der „Bist du tot?“-App geworden?

Die virale Original-App – „Si Le Me?“ / Demumu von Moonscape Technologies – ist aus dem App Store verschwunden. Stand Juni 2026 lässt sie sich in keinem großen Store mehr finden, auch nicht in den USA und China, wo sie zuerst viral ging – geprüft über Apples eigene App-Lookup-Daten. Das Suchinteresse bleibt, aber die Original-App ist weg.

Gibt es die App noch im App Store?

Das Original nicht. Was du heute unter „Demumu“ oder „bist du tot app“ findest, ist eine Reihe von Klon-Apps unbekannter Entwickler – nicht die App, über die die Presse berichtet hat. Wenn du eine Lebenszeichen-App willst, auf die du dich verlassen kannst, nimm eine, die durchgehend verfügbar ist und klar zeigt, wer sie gebaut hat. Still OK ist im App Store und bei Google Play.

Sind die Demumu-Klone sicher?

Das lässt sich nicht bestätigen. Eine Lebenszeichen-App kennt deinen Tagesablauf und deine Notfallkontakte – wer sie gebaut hat und wo die Daten liegen, ist also wichtig. Die Klone, die auf dem Demumu-Namen reiten, stammen von unbekannten Entwicklern ohne dokumentierte Datenpraxis – für ein Sicherheits-Werkzeug ein Risiko, das man besser meidet.

Was ist die DSGVO-konforme Alternative?

Still OK wird in Europa entwickelt und speichert alle Daten ausschließlich in EU-Rechenzentren (Frankfurt), vollständig DSGVO-konform. Anders als die virale App alarmiert es mehrere Kontakte per WhatsApp, SMS und E-Mail – nicht nur eine Person per E-Mail – und ergänzt ein Notfallprofil, Standort auf Wunsch und 45 Sprachen.

Was kostet Still OK?

Still OK ist in der Basis-Version gratis: ein Kontakt, alarmiert per E-Mail. Premium kostet 4,99 €/Monat (oder 34,99 €/Jahr) und ergänzt WhatsApp- und SMS-Alarme, mehrere Kontakte, Standort auf Wunsch, ein Notfallprofil und flexible Check-in-Intervalle. Es ist komplett werbefrei, auch in der Gratis-Version.

Ersetzt eine Lebenszeichen-App den Notruf?

Nein. Still OK alarmiert die Menschen, die du ausgewählt hast, keine professionelle Notrufzentrale, und es erkennt keinen Sturz von selbst. In einer akuten, lebensbedrohlichen Lage rufe immer zuerst den Notruf. Eine Lebenszeichen-App ist das Sicherheitsnetz für die Situationen, in denen du selbst nicht rufen kannst – in denen sonst niemand merken würde, dass etwas nicht stimmt.

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