Still OKSOS-Button

SOS-Button: Ein Notruf, der deine Kontakte sofort erreicht

Ein SOS-Button in einer Sicherheits-App ist ein manueller Notruf: Du drückst ihn selbst, in dem Moment, in dem du Hilfe brauchst, und deine gewählten Kontakte werden sofort benachrichtigt. Bei Still OK hältst du den SOS-Button drei Sekunden lang gedrückt — lang genug, dass er nicht versehentlich auslöst — und die App alarmiert umgehend alle deine Notfallkontakte: zuerst per E-Mail, dann per WhatsApp, dann per SMS, mit deinem letzten GPS-Standort auf Wunsch. Es ist das aktive Gegenstück zu Still OKs automatischem Check-in-Alarm: Der greift, wenn du verstummst — der SOS-Button greift, wenn du handelst. Der SOS-Button ist eine Premium-Funktion; er ersetzt nicht den Anruf bei 112.

SOS-Button vs. automatischer Check-in-Alarm

Still OK hat zwei Wege, deine Kontakte zu erreichen — und sie wirken in entgegengesetzte Richtungen. Den Unterschied zu verstehen ist der Schlüssel zum richtigen Umgang mit der App.

sosBtn_t_h0 Automatischer Check-in-Alarm SOS-Button
Was ihn auslöst Dein Schweigen — ein verpasster Check-in Dein Handeln — du drückst den Button
Wann er greift Wenn du gar nicht reagieren kannst Wenn du bei Bewusstsein bist und jetzt Hilfe brauchst
Wie schnell Nachdem deine Check-in-Frist verstrichen ist Sofort — innerhalb von Sekunden
Wer benachrichtigt wird Deine Notfallkontakte Deine Notfallkontakte
Tarif Gratis (E-Mail) Premium

Beide erreichen dieselben Menschen, denen du vertraust, und keiner kontaktiert eine professionelle Notrufzentrale. Der Check-in-Alarm ist das Sicherheitsnetz für den Fall, dass etwas passiert und es sonst niemand merken würde. Der SOS-Button ist für die Momente, in denen du wach und klar bist und Hilfe auf den Weg bringen willst, ohne auf die nächste Frist zu warten.

Wann du den SOS-Button nutzt

Der SOS-Button ist für Situationen, in denen du bei Bewusstsein bist, aber etwas nicht stimmt und du lieber nicht allein damit sein willst. Du brauchst keinen Grund, der dramatisch klingt — ein ungutes Gefühl reicht.

Wenn dein Leben in unmittelbarer Gefahr ist, rufe zuerst den Notruf an. Der SOS-Button erreicht die Menschen, die dich kennen und zu dir kommen können — er wirkt neben dem Rettungsdienst, nicht an seiner Stelle.

Was passiert, wenn du ihn drückst

Bei Still OK ist der SOS-Button bewusst kein einzelner Tipp. Du hältst ihn drei Sekunden lang gedrückt, damit er nicht aus der Hosentasche oder durch eine versehentliche Berührung auslöst. Es folgt ein kurzer Countdown, den du abbrechen kannst — oder ein Doppeltipp sendet den Alarm sofort, wenn du nicht warten kannst.

Sobald er raus ist, erreicht Still OK jeden Kontakt über alle aktiven Kanäle in derselben festen Reihenfolge wie ein normaler Alarm: zuerst E-Mail, dann WhatsApp, dann SMS. Die Nachricht nennt jeden Kontakt beim Namen, erklärt, dass du einen SOS ausgelöst hast und sofort Hilfe brauchen könntest, und enthält — wenn du es aktiviert hast — deinen letzten bekannten Standort. Ein Bestätigungsscreen zeigt dir pro Kontakt und pro Kanal, dass die Nachricht durchgegangen ist, damit du nicht im Ungewissen bleibst, ob es jemand weiß.

Deine Kontakte müssen nichts installieren. Der Alarm kommt an als ganz normale E-Mail, WhatsApp-Nachricht oder SMS. Und falls es ein Fehlalarm war, kannst du danach eine Entwarnung senden, damit alle wissen, dass es dir gut geht.

Worum es wirklich geht

Annika, 29, lebt allein in Bremen. Auf dem Heimweg bemerkt sie eines Abends dieselbe Person drei Straßen lang hinter sich. Sie ist sich nicht sicher, ob es etwas zu bedeuten hat — aber sie will es nicht allein herausfinden. Statt einen Kontakt herauszusuchen und zu tippen, hält sie den SOS-Button auf ihrem Handy gedrückt. Sekunden später bekommen ihre Mitbewohnerin und ihr Vater beide eine Nachricht: Annika hat einen SOS ausgelöst, hier ist ihr Standort. Ihr Vater bleibt mit ihr am Telefon, bis sie drinnen ist und die Tür abgeschlossen hat. In jener Nacht ist nichts passiert. Der Punkt ist, dass sie dem Vielleicht nicht allein begegnen musste.

Es geht nicht darum, mit dem Schlimmsten zu rechnen. Es geht darum, ein Sicherheitsnetz zu haben, nach dem du in dem Moment greifen kannst, in dem du es willst — ein Druck, und alle, die dir wichtig sind, wissen Bescheid.

So löst du im Ernstfall einen SOS aus

  1. Öffne Still OK und halte den SOS-Button drei Sekunden lang gedrückt (oder nutze die Long-Press-Verknüpfung am App-Icon).
  2. Lass den kurzen Countdown laufen oder tippe doppelt, um den Alarm sofort zu senden.
  3. Beobachte den Bestätigungsscreen — er zeigt dir pro Kontakt, dass dein Alarm per E-Mail, WhatsApp und SMS rausgegangen ist.

Häufige Fragen

Ersetzt der SOS-Button den Anruf bei 112?

Nein. Der Still-OK-SOS-Button alarmiert die privaten Kontakte, die du gewählt hast — nicht eine professionelle Notrufzentrale. Er ruft weder Rettungsdienst noch Polizei oder Feuerwehr. In einer akuten, lebensbedrohlichen Situation rufe immer zuerst den Notruf an. Der SOS-Button wirkt daneben: Er erreicht die Menschen, die dich kennen und zu dir kommen oder Hilfe holen können.

Wen erreicht mein SOS-Alarm?

Nur die Notfallkontakte, die du in Still OK hinzugefügt hast. Wenn du einen SOS auslöst, wird jeder von ihnen über alle aktiven Kanäle benachrichtigt — zuerst E-Mail, dann WhatsApp, dann SMS als Rückfallebene — mit deinem letzten bekannten Standort, wenn du ihn aktiviert hast. Kein Fremder und keine Überwachungszentrale ist beteiligt; es sind die Menschen, denen du vertraust, alle auf einmal.

Was ist der Unterschied zwischen SOS-Button und Check-in-Alarm?

Der Check-in-Alarm ist automatisch und passiv: Er greift, wenn du dich bis zu deiner Frist nicht meldest — für die Situationen, in denen du gar nicht reagieren kannst. Der SOS-Button ist manuell und aktiv: Du drückst ihn selbst, und deine Kontakte werden binnen Sekunden benachrichtigt — für die Situationen, in denen du bei Bewusstsein bist und jetzt Hilfe willst. Beide erreichen dieselben Vertrauenspersonen.

Kann ich einen versehentlichen SOS abbrechen?

Der Button ist so gebaut, dass Versehen vermieden werden: Er braucht einen Drei-Sekunden-Druck und danach einen kurzen Countdown, den du abbrechen kannst, bevor etwas gesendet wird. Falls doch versehentlich ein Alarm rausging, kannst du danach eine Entwarnung senden, sodass deine Kontakte eine Nachricht bekommen, dass es dir gut geht. Deshalb hilft es, Kontakte zu wählen, die einen Fehlalarm ohne Panik einordnen.

Funktioniert der SOS-Button ohne Premium?

Der SOS-Button selbst ist eine Premium-Funktion (4,99 €/Monat oder 34,99 €/Jahr), ebenso die Kanäle WhatsApp und SMS. Die Gratis-Version von Still OK setzt auf den automatischen Check-in-Alarm per E-Mail. Wenn du also einen manuellen, sofortigen Notruf willst, der Kontakte über alle Kanäle erreicht, brauchst du Premium.

Sendet der SOS-Button meinen Standort?

Nur, wenn du das eingeschaltet hast. Still OK verfolgt deinen Standort niemals dauerhaft. Wenn du einen SOS auslöst, kann dein letzter bekannter GPS-Standort in den Alarm eingefügt werden, damit deine Kontakte wissen, wohin sie kommen müssen — er wird aber in diesem Moment erfasst, nicht im Hintergrund gesammelt. Du behältst die Kontrolle darüber, ob dein Standort überhaupt geteilt wird.

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