Check-in-Intervall
Das Check-in-Intervall bestimmt, wie oft du dich in einer Sicherheits-App zurückmelden musst, bevor ein Alarm ausgelöst wird — zum Beispiel täglich, alle drei Tage oder wöchentlich. Es ist die zentrale Einstellung deines Sicherheitsnetzes: Sie legt fest, wie schnell jemand merkt, wenn etwas nicht stimmt.
Das richtige Intervall ist eine Abwägung. Ein kurzes Intervall (täglich) bedeutet, dass im Ernstfall sehr schnell jemand alarmiert wird — kostet dich aber täglich einen Check-in. Ein langes Intervall (wöchentlich) ist bequemer, lässt im Notfall aber mehr Zeit verstreichen. Es gibt kein „richtig“ für alle — nur das, was zu deinem Alltag und deinem Sicherheitsbedürfnis passt.
Eng verwandt ist die Frage feste oder rollende Frist: Bei einer festen Frist liegt die Deadline immer zur gleichen Tageszeit (z. B. jeden Tag bis 18 Uhr) — vorhersagbar und an deinen Tagesablauf gekoppelt. Bei einer rollenden Frist verschiebt sich die Deadline mit jedem Check-in, sodass nie mehr als das gewählte Intervall zwischen zwei Lebenszeichen liegt.
Bei Still OK
Bei Still OK ist das tägliche Intervall mit frei wählbarer Uhrzeit kostenlos. Mit Premium kommen weitere Intervalle dazu: zweimal täglich, alle 2 oder 3 Tage, wöchentlich, alle 2 Wochen und monatlich. Du wählst zusätzlich zwischen fester und rollender Frist — beide gleichberechtigt, je nachdem, was zu dir passt. Sanfte Erinnerungen melden sich, bevor die Frist abläuft.
Andreas, 52, arbeitet im Homeoffice und sieht unter der Woche kaum jemanden. Er stellt ein tägliches Intervall mit fester Frist bis 19 Uhr ein — nach Feierabend, fest im Tagesablauf verankert. Am Wochenende, wenn er bei Freunden ist, wäre ihm ein Tag zu eng; dafür gibt es die längeren Intervalle, sobald sein Rhythmus es zulässt.